Schadenersatzforderung

Webroot verklagt Trend Micro

Der Security-Anbieter Webroot verklagt seinen Konkurrenten Trend Micro wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen auf Schadenersatz.
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CSO | 16. März 2022 09:06 Uhr
Webroot verklagt Trend Micro wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen auf Schadenersatz.
Webroot verklagt Trend Micro wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen auf Schadenersatz.
Foto: Leremy - shutterstock.com

Webroot, Anbieter von Sicherheitslösungen für Endgeräte, hat am US District Court in Texas eine Patentklage gegen Trend Micro eingereicht. Der Vorwurf: Der Konkurrent habe ohne Genehmigung patentierte Webroot-Technologien in seine Sicherheitssoftware und -systeme implementiert. Innerhalb der Security-Branche sorgt die Klage für Aufsehen.

"Kein besserer Zeitpunkt um Patent-Troll zu werden"

Mit der Klage verknüpft ist eine Schadenersatzforderung von Webroot - das Unternehmen behauptet, durch das Gebahren von Trend Micro Umsatz- und Gewinneinbußen sowie nicht wiedergutzumachende Schäden erlitten zu haben, einschließlich dem Verlust von Marktanteilen und Firmenwert.

"Es geht um patentierte Technologien, die dazu beigetragen haben, die Bereiche Malware-Erkennung, Netzwerksicherheit und Endpunktschutz zu revolutionieren, und die in Sicherheitsprodukten wie Webroot SecureAnywhere AntiVirus zum Einsatz kommen", heißt es in der Anklageschrift. Die Sicherheitsprodukte von Trend Micro, um die es dabei geht, sind unter anderem Apex One, Smart Protection Network, Deep Discovery XDR - Detection and Response, Deep Discovery Endpoint Sensor, DeepSecurity und Cloud One-Workload Security - also die Trend Micro Security Suite.

Die Patentklage von Webroot hat unter Branchenkennern für Aufregung gesorgt. Einige Nutzer haben sich auf Twitter zu Wort gemeldet, um das Vorgehen von Webroot zu verurteilen:

Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel unserer US-Schwesterpublikation CSO Online. (fm)

Michael Hill schreibt für unsere US-Schwesterpublikation CSO Online.