Massiver Cyberangriff

IHK fährt deutschlandweit die IT-Systeme herunter

In vier Bundesländern ist die IHK bereits von der massiven Cyberattacke betroffen. Vorsorglich werden deutschlandweit alle IT-Systeme heruntergefahren.
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CSO | 04. August 2022 12:16 Uhr
Die IHK in Baden-Württemberg scheint von dem Cyberangriff nicht betroffen zu sein – bisher.
Die IHK in Baden-Württemberg scheint von dem Cyberangriff nicht betroffen zu sein – bisher.
Foto: Georg_89 - shutterstock.com

"Hackerangriff auf die IHK-Organisation", schreibt Michael Bergmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet, auf LinkedIn. In der Nacht sei es zu einem schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall gekommen, als Sicherheitsmaßnahme wurden alle Internetanschlüsse gesperrt.

IHK gehackt: Deutschlandweite Auswirkungen

Nicht nur im Ruhrgebiet funktionieren deshalb einige Online-Dienste, die Telefonleitungen und E-Mails nicht mehr. Deutschlandweit sind mehrere Industrie- und Handelskammern außer Gefecht gesetzt. Betroffen sind neben Nordrhein-Westfalen auch Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Das komplette Ausmaß des Cyberangriffs ist bisher noch unklar.

"Sukzessive werden die IT-Systeme nach Prüfung hochgefahren, sodass die Services für Unternehmen dann wieder zur Verfügung stehen", heißt es auf der Homepage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.

Melanie Staudacher ist Editor bei CSO. Ihr Schwerpunkt ist IT-Security.