Gestohlene Kundendaten

Hackerangriff auf Sixt

Ende April ist die Autovermietung Sixt eigenen Angaben nach Opfer einer Cyberattacke geworden. Neben mehreren Services waren auch einige Kundendaten betroffen.
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CSO | 02. Mai 2022 13:58 Uhr
Die IT-Systeme von Sixt wurden angegriffen. Am 29. April bemerkte das Unternehmen "Unregelmäßigkeiten".
Die IT-Systeme von Sixt wurden angegriffen. Am 29. April bemerkte das Unternehmen "Unregelmäßigkeiten".
Foto: Tobias Arhelger - shutterstock.com

Eigenen Angaben zufolge wurde der Autovermieter Sixt Opfer eines Cyberangriffs. Am 29. April hat das Unternehmen "Unregelmäßigkeiten" festgestellt. Zu den eingeleiteten Maßnahmen gehörte es, den Zugang zu den IT-Systemen sofort einzuschränken und Wiederherstellungsprozesse zu starten. Außerdem wurden die Webseite sowie die Apps am Laufen gehalten.

Obwohl Sixt sofort reagierte, um den Angriff einzudämmen, kam das Unternehmen offenbar nicht ohne Schäden davon. Vorübergehend sei mit Beeiträchtigungen, insbesondere in den Kundencentern und einzelnen Filialen zu rechnen, hieß es.

Sind Kundendaten von Sixt in Gefahr?

Wie der Spiegel berichtete, ging Sixt zuerst davon aus, dass keine Kundedaten gestohlen wurden. Mittlerweile haben Analysen ergeben, dass auch einige Kundendaten durch die Angreifer kopiert werden konnten, wie Vor- und Nachnamen, Kundennummern sowie allgemeine Kontaktdaten. Einen Teil der Kunden habe Sixt über den Datenabfluss bereits in Kenntnis gesetzt.

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Melanie Staudacher ist Editor bei CSO. Ihr Schwerpunkt ist IT-Security.