28 Millionen Dollar erbeutet

Hacker rauben Krypto-Wallets von Deribit aus

Deribit – eine der weltweit größten Kryptobörsen - wurde gehackt. Die Täter haben Kryptogeld mit einem Wert von insgesamt 28 Millionen Dollar erbeutet.
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CSO | 04. November 2022 14:41 Uhr
Cybergangster haben die Hot-Wallets der Kryptobörse Deribit gehackt. Dabei wurden Kryptogelder im Wert von 28 Millionen Dolla gestohlen.
Cybergangster haben die Hot-Wallets der Kryptobörse Deribit gehackt. Dabei wurden Kryptogelder im Wert von 28 Millionen Dolla gestohlen.
Foto: Zephyr_p - shutterstock.com

Hacker haben es offenbar immer mehr auf Kryptobörsen abgesehen. Laut einem Bericht des Kryptomagazins BTC Echo haben Cyberkriminelle im vergangenen Monat insgesamt 657 Millionen Dollar von Krypto-Anlegern gestohlen. Mit Deribit reiht sich nun eine weitere große Kryptobörse in die Opferliste ein. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen Anfang November 28 Millionen US-Dollar bei einem Hot-Wallet-Hack verloren.

Bisher ist noch unklar, über welche Schwachstelle die Täter zugreifen konnten. Deshalb seien alle Transaktionen gestoppt worden, heißt es. Deribit versichert jedoch in einem Tweet, dass der Angriff keine Auswirkungen auf Kundenvermögen habe: "Es ist eine gängige Vorgehensweise des Unternehmens, 99 Prozent der Kundengelder in einem Cold Storage aufzubewahren, sodass die Auswirkungen dieser Art von Ereignissen begrenzt werden. Der Hack ist isoliert und auf unsere BTC-, ETH- und USDC-Hotwallets beschränkt."

Der Versicherungsfonds sei nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, heißt es weiter. Der Schaden werde aus den Rücklagen des Unternehmens beglichen. "Deribit ist weiterhin finanziell solide aufgestellt und der laufende Betrieb wird nicht beeinträchtigt", betont die Kryptobörse.

Julia Mutzbauer ist  Editor bei CSO. Ihr Schwerpunkt ist Security.