Uni Wuppertal

Hacker legen Hochschul-Infrastruktur lahm

Keine E-Mails, kein Telefon, keine Online-Plattformen. Die Infrastruktur der Uni Wuppertal ist nach einem Cyberangriff massiv gestört.
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CSO | 27. Juli 2022 09:52 Uhr
Die Prüfungsvorbereitung wird für die Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal nicht einfach. Cyberkriminelle haben die Infrastruktur der Uni angegriffen.
Die Prüfungsvorbereitung wird für die Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal nicht einfach. Cyberkriminelle haben die Infrastruktur der Uni angegriffen.
Foto: Rüdiger Nehmzow

Nach eigenen Angaben wurde die Bergische Universität Opfer eines Hackerangriffs. Erhebliche Teile der IT-Infrastruktur seien betroffen, sodass eine Vielzahl von Systemen aktuell nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stünden. Man arbeite jedoch mit Hochdruck an Lösungen. Zudem wurde ein externer ITK-Krisendienstleister beauftragt, um bei der Aufklärung und der Bewältigung des Vorfalls zu unterstützen.

Die Studierenden der Universität haben dem WDR zufolge derzeit keinen Zugriff auf die Lernplattform und können ihre Dozenten nicht per E-Mail oder telefonisch kontaktieren.

Krisenstab einberufen

Der WDR berichtet, dass die Hintergründe des Angriffs noch unklar seien. Allerdings sei kein dauerhafter Schaden entstanden. Man habe die Attacke früh genug bemerkt, und Gegenmaßnahmen eingeleitet, sagte Prorektor Andreas Fromme nach einer Sitzung des Krisenstabs zur Cyberattacke gegenüber dem WDR.

Die Gegenmaßnahmen würden dazu führen, dass bestimmte Dienste und Systeme erstmal nicht benutzbar seien. Fromme sei sich bewusst, dass der Cyberangriff die Universität noch lange Zeit beschäftigen würde.

Melanie Staudacher ist Editor bei CSO. Ihr Schwerpunkt ist IT-Security.