Reaktion auf Cyberangriff

Guadeloupe schaltet alle Computernetzwerke ab

Aufgrund eines Cyberangriffs muss die Inselgruppe Guadeloupe ihre Computersysteme abschalten. Es wird vermutet dass der oder die Angreifer Ransomware eingesetzt haben.
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CSO | 23. November 2022 11:06 Uhr
Guadeloupe ist ein französisches Überseedepartement, das im südlichen Karibischen Meer liegt. Aufgrund einer Cyberattacke können die Bürger der Inselregion seit Montag nicht auf die Online-Dienste der Region zugreifen.
Guadeloupe ist ein französisches Überseedepartement, das im südlichen Karibischen Meer liegt. Aufgrund einer Cyberattacke können die Bürger der Inselregion seit Montag nicht auf die Online-Dienste der Region zugreifen.
Foto: Robert Bleecher - shutterstock.com

Wie die Austria Presse Agentur (APA) berichtet, hat das französische Überseegebiet Guadeloupe am vergangenen Montag alle Computernetzwerke der Region unterbrochen. Dies ist die Reaktion auf einen "groß angelegten Cyberangriff". Um die öffentlichen Dienstleistungen weiterhin anbieten zu können, wurde bereits ein Notfallplan entworfen. Zudem arbeitet die Region eng mit den Polizeibehörden zusammen, um den Vorfall zu untersuchen. Auch die französische Datenschutzbehörde "Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés" (CNIL) wurde benachrichtigt. In den Medien wird vermutet, dass es sich bei der Attacke um einen Ransomware-Angriff handelt, bestätigt wurde diese Information jedoch noch nicht.

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Melanie Staudacher ist Editor bei CSO. Ihr Schwerpunkt ist IT-Security.